Die Gäste aus Bümmerstede mussten mit drei Ersatzspielern antreten. Die Nr.1, 2, und 4 mussten leidlich ersetzt werden. Die Mannschaft der Piranhas lief wie ein Uhrwerk. Nur das Eingangsdoppel Ingo Schröder / Jens Christians konnte nicht die gewohnte Leistung abrufen. BWB verdiente sich mit einem beherzten Angriffspiel den Ehrenpunkt. Unterm Strich gab es für BWB aber nicht mehr zählbares zu holen. Die Piranhas siegten souverän und ungefährdet mit 7 :1. Ungeachtet des hohen Sieges konnten alle Beteiligten beim anschließenden Kaltgetränk wieder lächeln. -Jens Christians-

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13. Okt. 2021

1. KK Oldenburg-Stadt

VfB Piranhas IV

BW Bümmerstede IV

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Die Piranhas der zweiten Mannschaft des VfB Oldenburg haben im heimischen Teich auch im zweiten Heimspiel dieser Kreisliga-Saison erfolgreich zugebissen. Dem knappen Derby über die eigene dritte Mannschaft ließen sie jetzt einen durchaus überraschenden 7:3-Erfolg über den Wardenburger TV folgen.
In Galaform präsentierte sich den Fans dabei Mannschaftskapitän Habbo Janßen. Oldenburgs bestaussehender Stirnbandträger feierte seine ersten Einzelsiege, brillierte an der Seite von Gunnar Kieck im Doppel und spielte zahlreiche Bälle, die einem Lehrvideo zur Ehre gereichen würden.
Die Gäste, im Vorfeld leicht favorisiert, traten mit Hilko de Vries / Stefan Lindemann sowie Rainer Pastoor / Joachim Damm zu den Doppeln an. In zwei spannenden Spielen unterlagen Lorenz Nancken / Fabian Speckmann gegen Pastoor / Damm mit 11:13, 9:11 und 8:11 denkbar knapp. Vor allem die pastoorschen Noppen trübten dabei die Laune der beiden Piranhas. Am zweiten Tisch allerdings überzeugten Janßen / Kieck gegen ihre Kontrahenten mit 3:1 Sätzen und schon hier deutete sich an, dass der „Capo“ der Blauen nicht nur top motiviert, sondern diesmal auch überaus effektiv unterwegs war.
Zu einer echten Machtdemonstration sollte sich das Spiel zwischen Kieck und de Vries entwickeln. Der Piranha packte, blockte, schupfte, zog und peitschte die Plastikmurmel derart gekonnt über das Netz, dass am Ende ein auch in den Sätzen deutlicher 3:0-Erfolg auf dem Spielberichtsbogen notiert werden durfte.
Mit einem derart glatten Erfolg dürfte gedanklich auch Reiner Pastoor nach zwei Sätzen geflirtet haben. Der Wardenburger Routinier ignorierte den Heimvorteil des VfB, war mit Fortuna im Bunde und fertigte Speckmann trocken mit 11:6 und 11:3 ab. Der Piranha glich dabei nicht nur optisch einem gestrandeten Wal, sondern proklamierte ob der vernoppten Bälle seines Gegenübers bereits ein vorzeitiges Ende seiner aktiven Laufbahn. Doch es kam anders. Jenem Wal gleich, der von freundlichen Greenpeace-Aktivisten ins Meer zurückgeschoben wird, kämpfte sich der VfBler ins Spiel, bekam Gegner und Nerven in den Griff, holte sich Satz drei mit 11:9 und sorgte so für die Wende. Jetzt haderte Pastoor, der in den Sätzen vier (5:11) und fünf (4:11) keine echte Chance mehr hatte.
Spannung satt servierten auch „Lolo“ Nancken und Stefan Lindemann. Der Wardenburger holte sich Satz eins mit 11:8, unterlag in Satz zwei mit 8:11. In einem Duell auf Augenhöhe demonstrierte Nancken einmal mehr, welch feine Aufschläge er im Repertoire hat, zudem setzte er seine Rückhand teils bilderbuchmäßig ein, so dass am Ende ein 3:1-Sieg für den VfB notiert werden durfte.
Feines Tischtennis offensivster Prägung sahen die Fans derweil am Nebentisch. Habbo „Capo“ Janßen zog mit Vor- und Rückhand derart filigran, dass Joachim Damm sich mühen konnte, wie er wollte. Mehr als Ergebniskosmetik war an diesem Abend nicht drin – 3:0 für den Raubfisch, der von seinen Mitspielern ob seines ersten Einzelerfolges gebührend feiert wurde.
Sollten die Piranhas tatsächlich den zweiten Heimsieg erspielen? Zumindest war ein Erfolg auf den Weg gebracht, wenngleich allen voran Reiner Pastoor noch nachhaltig Einwände proklamierte und gegen Gunnar Kieck mit 3:0 auf 2:5 verkürzte. Am Nebentisch allerdings wurde Speckmann von Nancken einmal mehr perfekt gecoacht und siegte gegen de Vries mit 3:1.
Dass Nancken kurz darauf gegen Damm nach fünf äußert knappen Sätzen mit 2:3 unterlag, bot Habbo Janßen die Chance, den Sieg perfekt zu machen und das tat der ehemalige Braker und zwar mit Bravour. In Stefan Lindemann hatte er zwar einen kampfstarken Gegner, der sich nicht abschütteln lassen wollte, doch am Ende siegte Janßen 3:1 und machte den 7:3-Sieg der Oldenburger perfekt.
Selbstverständlich wurden die sympathischen Gäste nach einem spannenden, aber stets fairen Spiel noch auf ein Getränk eingeladen, um das Erlebte kurz zu diskutieren, über die Konkurrenz zu philosophieren und auch einen kleinen Ausblick zu wagen. Bereits am Freitag, 15. Oktober, stehen sich beide Mannschaften im Piranhateich erneut gegenüber. Im Pokal geht es darum, wer sich ins Finale schupft, zieht und blockt. -Fabian Speckmann-

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10. Okt. 2021

KL Oldenburg-Stadt

VfB Piranhas II

Wardenburger TV

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Die Piranhas empfingen im frisch gewienerten, dafür aber auch sonnendurchfluteten Teich die Erste Mannschaft vom einzigen reinen Tischtennisverein im Stadtgebiet Oldenburg. Wie schon tags zuvor konnte Habbo Janßen uns ersatzverstärken, während der stets anwesende Christian Reißel verletzungsbedingt zum Schreiben und Zählen verdammt war. Das dieser Wettkampf ein Duell auf Augenhöhe werden sollte, wurde schon früh ersichtlich.

Die Doppelstrategie aus Ofenerdiek wurde 1:1 übernommen und mit geflügelter Motivation stellten sich Markus Holzum / Habbo Janßen dem 400 TTR-Punkte stärkeren Team Heiko Herrmann / Ralf Strube. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen hatten die TTCler dann aber ihr Timing raus und machten den Klassenunterschied deutlich. Spannender ging es beim Doppel Andreas Lübbers / Hans-Malte Hanne gegen Rainer Barkemeyer / Florian Kastens zu. Die beiden Piranhas mussten alle Register ziehen um letztlich im 5. Satz den Punkt fürs Team einzufahren. Im 3. Doppel standen sich Andreas Lütjen / Lars Schmietenknop und Stefan Elsner / Lutz Wagener gegenüber. Nach zwei knapp verlorenen Sätze konnten sich die Raubfische den 3. Satz sichern, doch konnte die gute Leistung nicht auf den nächsten Satz adaptiert werden. 1:2 Rückstand nach den Doppeln. Das obere Paarkreuz musste es (wieder) richten.

Fulminant legte Andreas Lübbers gegen Rainer Barkemeyer los. Jener zog linkshändig wie der Teufel, scheiterte aber am granitharten Block von Lübbers, der den Ausgleich nach dei Sätzen sicherte. Hans-Malte Hanne sah sich dem Tischtennis-Schwergewicht Heiko Herrmann gegenüber. Der zeigte in seiner bekannt ruhigen Art seine Klasse und konnte mit einem Satzverlust gegen einen gut spielenden Hans obsiegen. 2:3 Führung für die Gäste. Jetzt war es an der Mitte auszugleichen und eine Führung zu erspielen.

Markus Holzum duellierte sich mit Florian Kastens. Der ließ seine durchgezogene Rückhand ein ums andere mal einschlagen und überrumpelte Holzum im ersten Satz. In einem kämpferischen Match konnte der Piranha in der Verlängerung den Ausgleich für sein Team erzielen. Weniger Chancen dagegen hatte Andreas Lütjen, der es sich aufgrund des Ersatzspielers im mittleren Paarkreuz heimelig gemacht hat, gegen Ralf Strube. Zwar ging der zweite Satz in die Verlängerung, doch letztlich musste Andi mit 0:3 geschlagen von der Platte weichen.
Richtig spannend ging es im unteren Paarkreuz bei der Begegnung Lars Schmietenknop gegen Lutz Wagener zu. Lutz, schon 2:1 nach Sätzen hinten liegend, schien mit einem brutalen 11:1 das Spiel noch drehen zu können. Doch Lars konnte sich mental vom 4. Satz befreien und spielte im 5. Satz das Ding nach Hause. Nicht gänzlich chancenlos war hingegen Habbo Janßen gegen Stefan Elsner. In bewehrter "Rollen"-Manier fightete unser Ersatzpiranha und gab alles um ein 0:2 noch zu drehen. Belohnt wurde er leider nicht für den aufopferungsvollen Einsatz. 4:5 der Zwischenstand... die Sonne war mittlerweile aus der Halle verschwunden.

Oberes Paarkreuz: Mit Andreas Lübbers gegen Heiko Herrmann standen sich die beiden nominell nach Punkten stärksten Spieler gegenüber. Nachdem Heiko in den ersten zwei Sätzen mit Schüssen aus der Lübbers-Kanone eingedeckt wurde, wechselte der Ex-Hundsmühler seine Strategie und konnte sich den 3. Satz erspielen. Der 4. war dann heiß umkämpft, doch konnte Andi den Fokus aufrechthalten und in der Verlängerung den Sieg einfahren. Was für eine Leistung! Nicht minder mit Ruhm bekleckert hatte sich Hans-Malte Hanne eine Platte weiter gegen Rainer Barkemeyer. Aufopferungsvoll zog Rainer Topspin um Topspin, doch bekam Hans das Spiel des Linkshänders gut in den Griff und konnte mt einem nahezu identischen Ergebnis die Nummer 2 von TTC besiegen. 6:5 Führung für den VfB! Jetzt musste die Mitte nachlegen.

Markus Holzum gegen Ralf Strube. Vom ersten Satz überrumpelt musste sich der VfBler erst ins Spiel reinfinden und machte aus der zweiten Reihe seine Sache in Satz 2 und 3 gut. Dann der Einbruch. Satz 4 fahrlässig gegen einen immer sicherer werdenden Gegener abgegegen. Im Fünften dann bei 9:9 zwei dümmliche Fehler aus mentale Unsicherheit... dass sind nur Eckpunkte eines zwar temporeichen aber durchwachsenen Spiels. Nicht minder spannend machten es Andreas Lütjen gegen Florain Kastens. Satz 1 und 2 gingen mit jeweils Verlängerung an Lütjen. Granatenleistung! Dann stellte jedoch Florian sein Spiel taktisch um und ließ Andi in den folgenden 3 Sätzen auflaufen. Extrem bitter. Hier hätte der VfB mit etwas mehr Abgebrühtheit eine konfortable 8:5 Führung installieren können. So hieß es aber 6:7 für die Gäste, die nun im unteren Paarkreuz alles klar machen konnten.

Lars Schmietenknop startete gleich gut gegen Stefan Elsner durch und sicherte sich Satz Nummer 1. Stefan ließ sich davon allerdings nicht beirren und sackte sich Satz 2 und 3 ein. Der 4. wurde dann heiß umkämpft. In der Verlängerung schaffte es Lars leider nicht, seine Stärke aus dem ersten Spiel nochmal zu präsentieren. Bitter! Nun musste Habbo für eine Sensation sorgen. Leider blieb diese aus. Lutz Wagener deckte den Ex-Braker mit pfeilschnellen Rückhand-Kontern ein und konnte mit einem 0:3 den Sieg für sich und somit auch für sein Team sichern. 6:9 der Endstand.

Ein Unentschieden hätte dem Nachmittag auch gut zu Gesicht gestanden. So blieb uns nichts weiter übrig, als nach einem leckerem Feierabendbier die Wunden zu lecken und erhobenen Fischkopfens auf das nächste Duell zu schauen. Mit Rodenkirchen wartet ein Wesermarsch-Prüfstein auf die Raubfische, die zum Punkte-da-lassen genötigt werden müssen. - Markus Holzum -

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8. Okt. 2021

1. BK WEM/OLS

VfB Piranhas

TTC Oldenburg

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Am heutigen Freitag (08.10.21) standen gleich zwei Mannschaften der Piranhas am Tisch, um die blaue Zitrone im Kreispokal zu ehren. VfB2, bestehend aus Schulze, Stuber und Kalka, die sonst in der 1. KK unter dem Namen VfB5 aufschlagen, standen Schulz, Stollenwerk und Yadigarov vom TTC Oldenburg gegenüber, sonst heimisch in der 2. KK. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es ein langer Abend werden würde. Schulze rasierte Stollenwerk in 3 Sätzen, während Stuber nicht über eine Niederlage in 4. Satz gegen den überlegenen Schulz hinaus kam. Kalka schloss mit einem Krimi über 5 Sätze an und gewann denkbar knapp mit 11:9. Das einzige Doppel des Abends bestritten Schulze/Kalka gegen Schulz und Stollenwerk. Leider hatten die Piranhas ebenfalls im 5. Satz das Nachsehen, so dass die letzten Einzel die Entscheidung bringen mussten. Hier schlugen sie die Piranhas zwar ebenfalls tapfer, am Ende reichte es aber nicht und TTC nahm den Sieg mit 4:2 mit in die Heimat. Wir danken dem Gegner für faire, spannende und tolle Spiele und ließen den Abend mit einem schönen kalten Bier ausklingen. - Ralph Stuber -

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8. Okt. 2021

Kreispokal Herren E

VfB Piranhas II

TTC Oldenburg

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Hier gibt es eigentlich nichts zu berichten. Zu groß war der Leistungsunterschied. Spannung kam zu keiner Zeit auf, so dass Bümmerstede nach gut einer Stunde und einem Bier mit einer 0:4 Klatsche die Heimreise antreten konnte. - Jens Christians -

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7. Okt. 2021

Kreispokal Herren E

VfB Piranhas

BW Bümmerstede II

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