Erneut ohne Lehmann aber mit einem stark aufspielenden Brink wollte man die besser platzierten und freundlichen Gastgeber ärgern. Doch leider bröckelte die sicher geglaubte Bank von Voigt/Hollje-Luerssen und beide fanden zur keinen Zeit ins Spiel, während Wolter/Brink sich ein Duell auf Augenhöhe lieferten und nur knapp im 5. Satz unterlagen. 0:2 aus Sicht der Raubfische. In den anschließenden Einzeln spielte Wolter stark auf, nur um erneut im 5. Satz an sich selbst zu scheitern und seinem Gegner Steglich gratulieren zu müssen, während Voigt den Frust aus dem vergeigten Doppel wegspielte und seinen Gegner mit einem deutlichen 3:0 zurück in heimatliche Gewässer „An den Voßbergen“ schickte. Brink zeigte im Anschluss eine starke und kämpferische Leistung und setze seinen Gegner mächtig unter Druck, hatte aber am Ende doch das Nachsehen. Hollje-Luerssen probierte nach Kräften gegen Ersatzmann Steinbrenner das richtige Mittel zu finden, musste aber am Ende seinem Gegner die bessere Tagesleistung zugestehen. 1:5 aus Sicht der Raubfische und damit wieder ein miserabler Start in diesen Abend. Im zweiten Durchgang verspeiste Voigt seinen Rivalen Steglich, Wolter mühte sich nach Kräften und scheiterte letztlich erst im 5. Satz und zum Teil erneut an sich selbst. Auch Hollje-Luerssen hatte nach einer bemerkenswerten Aufholjagd, die die Ausdauer der Raubfische eindrucksvoll bestätigte, unglücklich das Nachsehen… die Flossen waren einfach im entscheidenden Moment im 5. Satz im Weg. 2:7 lautete das Ergebnis des Abends, das allerdings weniger deutlich ausfällt, wenn man die Satzstatistik betrachtet 17:21 und die vier verlorenen Spiele im 5. Satz berücksichtigt.

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22. Nov. 2021

KL Oldenburg-Stadt

DSC Oldenburg II

VfB Piranhas III

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7

2

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Wie beginnen? Nach unserem Höhenflug (fliegende Fische?) durch die letzten Spiele schmerzt die Bruchlandung vom Montag immer noch nach. Die "Wundertüte" OTB hat aus ihrem endlosen Spielerfundus ein vortreffliches Team zusammengestellt, dem die Piranhas wenig entgegensetzen konnten. Alleine die Tatsache, dass man uns wohl in gehobenen TT-Kreisen als ernstzunehmen Gegner sieht, tröstet...allerdings nur wenig. Über die Höhe des Ergebnisses waren die Gastgeber dann auch etwas erstaunt.
Einzelnd, wie gewohnt, durch die Partien zu gehen, würde hier nur zu vielen Wiederholungen führen. Der Klassenunterschied war vom ersten Doppel an deutlich spürbar, ebenso die allgegenwärtige Hallenkakophonie bedingt durchs Kadertraining. Auch die für uns ungewohnt schnittfreudige Ballmarke tat ihr Detail dazu bei. Doch bevor das nun wie eine Aufzählung von Ausreden missverstanden wird: Unsere Gegner waren top konzentriert und durchgehend ein bis drei Tacken besser. Der Ehrenpunkt wäre uns sicher gegönnt gewesen. Andi Lübbers konnte sich gegen Falk Lechtenbörger immerhin in den 5. Satz kämpfen. Auch Hansi kämpfte aufopferungsvoll gegen Jan-Philipp Berger und konnte einen der wirklich wenigen Sätze an dem Abend für den VfB verbuchen. Christian Reißel konnte einen schwachen Moment gegen Julius Greifenberg zu einem Satzgewinn ausbauen. Und Habbo Janßen gelang ein respektabler Satzgewinn gegen Axel Sodtalbers. Das war es aber auch schon in aller Härte und Kürze. Ärgerlich zudem, dass man mit diesem Ergebnis nun in die Winterpause schwimmt. Jedoch, und dass zeigte die Nachlese, kann man mit der gespielten Hinrunde mehr als zufrieden sein, geht doch ein Aufsteiger mit 12:6 Punkten aus der Hinserie. Also Flossen richten, Gräten sortieren und locker durch die Kiemen atmen. - Markus Holzum -

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21. Nov. 2021

1. BK WEM/OLS

Oldenburger TB IV

VfB Piranhas

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9

0

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21. Nov. 2021

1. KK Oldenburg-Stadt

TuS Eversten V

VfB Piranhas IV

:

7

0

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Das Saisonende winkt und die Laune im Piranha-Team könnte nicht besser sein. Mit zuletzt drei Siegen in Folge und dem 2. Tabellenplatz ist die Brust breit. Doch die Erste Garde von TuRa Oldenburg ist keine leichte Hürde. Zudem musste der VfB auf Lars Schmietenknop verzichten. Jener wurde von Habbo Janßen aus der Zweiten vertreten. Beim Gegner fehlten gleich drei Spieler aus dem oberen und mittleren gemeldeten Paarkreuz. Oliver Hassel und Holger Dießel sowie Jakob Dießel mussten mit Martin Glup, Ricardo Treskow und Fabian Maschke ersetzt werden.

In den Doppeln gingen wir mit einer anderen Strategie zu Werke, als sonst. Das Traumduo Holzum / Janßen, die gegen Ofenerdiek noch brillierten, hatten nun die harte Nuß Kohne / Grünemann zu knacken... ohne Erfolg. In den drei klaren Sätzen wurde das VfB-Doppel seinem Beinamen "Opferdoppel" gerecht. Die Rechnung ging aber in soweit auf, als dass Doppel 1 Lübbers / Hanne gegen Viet / Maschke mit einem ebenso klaren Sieg den Punkt wettmachen konnten. Das gestärkte Doppel 3 Reißel / Lütjen bekam mit Glup / Tresko nahezu gleichwertige Gegner an den Tisch gestellt. Hier zeigte sich weiterhin, dass die Strategie der Doppel gut aufging, da die beiden den Sieg einfuhren und somit der VfB mit einem 2:1 die Doppelrunde verlassen konnte.

Andi Lübbers nahm sich Michael Grünemann zur Brust. Der wehrte sich standhaft und konnte unserer Nr. 1 auch über längere Strecken auf Augenhöhe begegnen. Am Ende half es aber nichts. Mit 3:0 ging die Partie an den VfB. Mit großem Kämpferherz ausgestattet trat Hans-Malte Hanne gegen Jochen Kohne und seinem Anti-Top-Belag an. Nach einem spannenden ersten Verlängerungssatz, den Hansi für sich erzwingen konnte, gelang es Jochen jedoch, sein Spiel besser auf das des Piranhas abzustimmen. Mit einem satten 1:3 sicherte sich Kohne den Sieg und brachte seinen Team den Anschlusspunkt zum 2:3.

Markus Holzum überrollte schon zu dieser Zeit Martin Glup mit 11:1 im ersten Satz. Ein Aufbäumen von Martin im zweiten Satz zwang die Kontrahenten in die Verlängerung, die der VfBler ebenfalls für sich noch entscheiden konnte. Dann der Einbruch in Satz 3 und der Beginn einer großen Lamentier-Welle, die aber nicht verhindern konnte, das der vierte Satz und damit das Match an die Piranhas ging. Ein munteres Hin-und Her mit langen Ballwechseln gaben dagegen Christian Reißel gegen Dirk-Tammo Viet zum Besten. Der Entscheidungssatz brachte mit einem knappen 11:9 den Siegpunkt für Christian und damit eine komfortable Aufstockung der Führung auf 5:3

Das Spiel des Fabian Maschke ist wie zugeschnitten für Andreas Lütjen. Dieser ließ sich bei den Bällen auf seine Rückhand nicht zweimal bitten und prügelte den Plastikball unerbittlich in die hinterste Hallenecke. 10 Ballwechsel konnte Fabian in den kurzen drei Sätzen gewinnen. Mehr war nicht drin. Davon angestachelt konnte sich Habbo Janßen ebenfalls gegen Ricardo Tresko behaupten und konnte in drei Sätzen seinen ersten Sieg in der 1.BK bei den Piranhas verbuchen. Eine wirklich sehenswerte Vorstellung des unteren Paarkreuzes, die die Führung auf ein beruhigendes 7:2 ausbauen konnte. Die Piranhas waren nun gut in Fahrt.

Doch es sollte noch die eine oder andere Überraschung an diesem Abend geben. Im wohl ansehnlichsten Spiel des Abends konnte Jochen Kohne die Siegesserie von Andi Lübbers tatsächlich beenden. Nach 15 Einzelsiegen in Folge begann Andi hoffnungsvoll und gewohnt fokussiert mit einem 11:9, vergab aber im zweiten Satz mit 11:8 die Führung. Satz drei und vier mussten jeweils in die Verlängerung gehen, die aber der TuRaner beide für sich entscheiden konnte. Weniger Mühe hatte einen Tisch weiter Hansi gegen Michael Grünemann. Auch in jenem Match mochte dem Mann von TuRa kein Satzsieg glücken. Nachdem "Hamahart" den letzten Satz mit einem deklassierenden 11:1 einsackte, konnte die Anzeigetafel auf 8:3 gestellt werden.

Vielleicht lag es daran, dass aufgrund der Stärke des oberen Paarkreuzes das Mittlere so selten zu ihrem zweiten Spiel kam. Vielleicht waren die Gegner aufgrund ihrer Niederlagen zuvor doppelt motiviert. Zumindest patzten Markus Holzum und Christian Reißel beiderseits in ihren Spielen. Konnte Markus Holzum gegen Dirk-Tammo Viet noch im ersten Satz mit einem 11:2 überzeugen, so lief in den nahezu identisch ablaufenden drei Sätzen danach nicht mehr viel zusammen. Mit einem Quenchen Glück mehr und der besseren Mentalität konnte Tammo seinem Punktekonto einen Booster verleihen. Christian Reißel vergab gegen Martin Glup viele Chancen auf der Vorhand und konnte sich lediglich Satz 2 sichern. Bittere Minuten für den VfB und für TuRa noch mal die Chance beim Stand von 8:5 in Richtung Unentschieden zu schielen.

Allerdings hatten sie letztlich die Rechnung ohne Andreas Lütjen gemacht, der nicht vor hatte, auch nur einen Satz im Einzel abzugeben. In klaren drei Sätzen bügelte er über Ricardo Tresko hinweg und erzielte als einziger VfB-Spieler mit 2:0 Spielen plus gewonnenem Doppel den Endpunkt zum 9:5. In der Nachlese waren sich die Raubfische einig, dass die Prognosen für diesen Mannschaftswettkampf mit vollständigen Teams aus Sicht der Piranhas nicht so rosig wäre. Obwohl überglücklich über den Sieg war man sich auch einig, dass im nächsten Spiel gegen den OTB alle noch ein paar Zähne zulegen müssen.

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18. Nov. 2021

1. BK WEM/OLS

VfB Piranhas

TuRa Oldenburg

:

9

5

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18. Nov. 2021

1. KK Oldenburg-Stadt

VfB Piranhas IV

SV Ofenerdiek IV

:

0

7

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